Praxiswissen für Ausbildungsbetriebe

Unterlagen für Auszubildende aus China

Für ein erstes Arbeitgebergespräch reicht ein übersichtliches Bewerbungsprofil. Für Vertrag und Visum werden weitere Nachweise benötigt. Trennen Sie diese Schritte, kennzeichnen Sie fehlende Dokumente und teilen Sie personenbezogene Unterlagen nur mit den vorgesehenen Empfängern.

TiG Redaktion · Inhaltlich geprüft am

Für die erste Einschätzung

Ein einheitlicher Aufbau erleichtert den Vergleich von Bewerbungen. Kennzeichnen Sie, ob eine Information durch ein Dokument belegt ist oder noch geprüft werden muss.

  • Gewünschter Ausbildungsberuf und nachvollziehbare Motivation
  • Lebenslauf mit Bildungsweg und gegebenenfalls Praxiserfahrung
  • Deutschkenntnisse mit Art und Datum des Nachweises
  • Verfügbarkeit und noch offene Vorbereitungsschritte

Nach einer positiven Entscheidung

Stimmen Sie die für den Vertrag benötigten Daten und Unterlagen ab. Klären Sie mit den zuständigen Stellen, welche Anforderungen für den Ausbildungsberuf gelten und ob Übersetzungen oder eine Bewertung von Schulunterlagen erforderlich sind. Eine pauschale Liste für alle Berufe wäre hier irreführend.

Für das Visum die aktuelle Checkliste nutzen

Die deutschen Auslandsvertretungen in China veröffentlichen Informationen zum nationalen Visum. Prüfen Sie Zuständigkeit und die zum Antragszweck gehörende Checkliste. Der Ausbildungsvertrag allein genügt nicht, um eine Visumerteilung zuzusagen.

Dokumente geordnet und sparsam weitergeben

Vereinbaren Sie einen sicheren Übermittlungsweg und klare Zugriffsrechte. Halten Sie pro Nachweis fest, wer ihn prüft und ob etwas fehlt. In die erste Anfrage an TiG gehören keine Passkopien, Gesundheitsdaten oder vollständigen Bewerberakten.

Auf Ihren Ausbildungsplatz übertragen

Teilen Sie uns Beruf, Standort und Ihre offenen Fragen mit. Wir besprechen den möglichen nächsten Schritt.

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